Psycho-aktive Massage
Die
psycho-aktive Massage wird in einem angenehmen, warmen Raum, ggf. mit
leiser Entspannungsmusik im Hintergrund und mit angewärmten Öl
durchgeführt. Während der Behandlung wird nicht gesprochen.
Die psycho-aktive Massage kann als Teil-, Groß- oder Ganzbehandlung durchgeführt werden, mit einer Dauer von 30 Minuten bis über eine Stunde.
Die psychogenen Wirkungen der Massage beruhen wohl am stärksten auf der bei der Massage wie bei keiner anderen Behandlungsform ausgeprägten Berührung der Haut. Sie hängen natürlich in hohem Maße von der Gestaltung der Massage, den behandelten Körperregionen und der Behandlungsdauer ab. Langsame und druckarme Massagegriffe, betont Streichungen, weiche Knetungen und druckarme Friktionen, insbesondere im Bereich der Schulter-, Nacken- und Rückenregion sowie des Kopfes einschließlich Gesicht können angstlösend und entspannend, antidepressiv und sogar demenzhemmend wirken.
Es wird bei der psycho-aktiven Massage auch das Hypophysenhormon Oxytocin ausgeschüttet, dass je nach Art der Massage folgende Wirkungsweisen hervorrufen kann:
- deutliche Schmerzlinderung
- blutdrucksenkende Wirkung
- antidepressive Wirkung
- Intensivierung der kognitiven Fähigkeiten
- Verbesserung der sozialen Adaption
- Stärkung des Selbstvertrauens
- Ruhe und Gelassenheit
Die psycho-aktive Massage eignet sich bei Stress, Depressionen, Angst und Burnout.
